Wenn eine Marke sagt „Influencer Marketing funktioniert bei uns nicht", liegt es zu 90 % nicht am Influencer. Es liegt am Briefing, am Vertrag und am Messen. Fünf häufige Fehler.
Fehler 1: Vages Briefing
Falsch: „Macht einen Post über unser Produkt, soll natürlich wirken."
Richtig: Konkretes Briefing — Hauptbotschaft, drei Benefits, verbotene Wörter, Zielgruppe, Ton. Plus 2–3 Referenzkampagnen.
1–2 Seiten, nicht 20 Seiten Konzernrichtlinie.
Fehler 2: Kein Tracking vor dem Start
Falsch: Zwei Wochen später: „Wie lief's?"
Richtig: Vor dem Start: einzigartiger Rabattcode oder Tracking-Link, GA-Conversions, vorab definierter Erfolg.
Fehler 3: Influencer als Werbefläche behandeln
Falsch: 5-seitigen Marketingtext zum Vorlesen schicken.
Richtig: Kernpunkte, kein fertiger Text. Nur das Wichtige freigeben (Wirkungsaussagen, Rechtliches).
Fehler 4: Späte Freigaben
Falsch: Reaktion nach einer Woche, wenn der Termin schon vorbei ist.
Richtig: Vorab vereinbaren: 1 Freigabeperson, 24–48 Std Frist, Default = freigegeben.
Fehler 5: Kein Follow-up
Falsch: Kampagne endet, Zahlung, niemand meldet sich. Nächste Kampagne 6 Monate später mit jemandem anders.
Richtig: Ergebnisse zurücksenden, danken, zweite Runde in 2–3 Monaten.
Für Creator
Diese Fehler sind Warnsignale. Vage Briefings? Konkretes anfordern. Kein Tracking? Frag wie sie Erfolg messen — wenn sie's nicht wissen, landet die Kampagne in „hat nicht funktioniert"-Schublade.
