Bei der ersten Kooperation läuft es meist als Sponsored Post: Marke zahlt vorab, Influencer macht den Content, fertig. Spätestens bei der zweiten oder dritten Zusammenarbeit lohnt es sich, ein anderes Modell zu prüfen — die Verkaufsprovision.
Zwei Zahlungsmodelle
Sponsored Post (Pauschale): Marke zahlt vorab. Risiko trägt die Marke.
Verkaufsprovision (CPA): Marke zahlt nur bei echten Verkäufen. Risiko trägt der Influencer.
Hybride: kleine Pauschale + Provision. Oft am fairsten.
Wann Sponsored Sinn macht
- Produkt-Launch
- Brand Awareness
- Kategorien mit seltenem Kauf (Auto, Küche, Urlaub)
- Image-Kampagnen
Wann Provision Sinn macht
- Konsumgüter (Lebensmittel, Kosmetik, Mode)
- Produkte unter 200 €
- Rabatt-Aktionen
- Wenn du sofort ROI brauchst
Einfache Rechnung
Dein Shop: Ø-Bestellung 50 €, Conversion 2 %, Influencer schickt 1 000 Leute.
- 20 Käufe × 50 € = 1 000 € Umsatz
- 10 % Provision = 100 € an Influencer
- Dein Gewinn nach Marge: ~350 € (bei 35 %)
Sponsored Post: 250 € Pauschale. Bei garantiertem Traffic ähnlich. Bei Unsicherheit ist Provision sicherer.
Für Creator
Pauschale wenn du der Conversion nicht traust, festes Einkommen brauchst, Marke hat schwachen Shop.
Provision wenn du dem Produkt vertraust, Marke hat guten Shop, du hast große engagierte Audience.
Mix in der Praxis: 100 € Pauschale + 8 % Provision.
Für Marken
Erste Kooperation: Pauschale. Zweite: Mix. Dritte: reine Provision.
